KIRCHE IN GRÖBERN

Nähert man sich von Dresden kommend durch das Elbtal der Stadt Meißen, kann man bald auf der rechten Seite, hoch über der Nassau, den Kirchturm von Gröbern leuchten sehen: In strahlendem Gelb, mit einer schwarzen Haube in Form einer Glocke ist das Gotteshaus von weitem erkennbar.

Die Entstehung dieser Kirche verdankt die Gemeinde Dr. Jacobi, Ministerialrat und Besitzer des Rittergutes Gröbern, der mit unermüdlichem Fleiß Geld gesammelt hatte, um den Bau der Kirche zu ermöglichen. Bis nach Leipzig soll er gereist sein, um Adlige zu überreden, ihren Beitrag für das Gotteshaus zu leisten. Im Jahre 1689 konnte die Kirche fertig gestellt werden.

Der barocke Taufstein aus Sandstein gilt als ein besonderes Schmuckstück dieser Kirche. Er ist so grazil und schön ausgearbeitet, dass er als graphisches Symbol in das Gemeindesiegel integriert wurde. Links neben dem Altar ist in die Wand eine Bronzeplatte eingelassen, die von den Nachkommen des Ministerialrates zu dessen Lobe gestiftet wurde. „Sine querelis“ – ohne Streit – habe Jacobi mit seiner Frau zusammengelebt, erzählt die Schrift auf der Platte.

kirche groebern foto robert quentin_250b

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