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Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl

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Pfarrer Gutsche

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Gottesdienst mit der Kantorei

Peter-Pauls-Kirche Coswig

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Abendgottedienst

Pfarrhaus Brockwitz

Pfarrer Quentin

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Ökumenischer Gottedienst zum Weltgebetstag

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ABGESAGT – Gottesdienst zum Weltgebetstag

Pfarrhaus Brockwitz

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Gottesdienst mit Abendmahl und dem Posaunenchor

Peter-Pauls-Kirche Coswig

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ABGESAGT – Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrhaus Brockwitz

Pfarrer Gutsche

 

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GEISTLICHES WORT

Liebe Leserinnen und Leser des ZWEIKLANG, liebe Gemeindemitglieder,

 

manchmal stolpere ich. Zu der Zeit, in der ich diesen Text schreibe, sind die Kinder noch zu Hause und so liegt viel hier herum, das zum Stolpern förmlich einlädt: eine Wippe für Babys, Holzbausteine und Kinderschuhe, Kuscheltiere und manchmal das Kind selber. Wenn ich dann mit der Kaffeetasse auf dem Weg ins Homeoffi ce bin, wird es spannend für mich und unseren Fußboden … Zugegebenermaßenentfährt mir bei jeder Stolper aktion ein kurzer verärgerter Ausruf. Stolpern macht mindestens keinen Spaß und ist zuweilen sogar gefährlich. Ich merke, ich kann es nicht gebrauchen, dass auf dem Weg zu meinem Ziel irgendeine Ablenkung oder irgendein Hindernis liegt. Ich will dahin und der Weg ist nur ein lästiges Dazwischen. Wenn ich nicht so fi xiert wäre auf mein Ziel, würde mich das, worüber ich stolpere, vielleicht etwas angehen. Ganz konkret: ich
könnte meiner Tochter beim Aufräumen helfen. Übertragen: ich gehe über vieles hinweg, was meine Aufmerksamkeit vielleicht benötigen könnte. Und das in vielerlei Hinsicht. Denn stolpern tut man nicht nur ganz direkt über etwas, was
am Boden liegt, sondern auch in einem bildlichen Sinn des Wortes: ich bin über ein begeisterndes Buch oder eine hochspannende Serie gestolpert. Da ist es ja schon so: das, worüber ich gestolpert bin, ist nicht Ärgernis, sondern Freude. Auf jeden Fall ist es eine Unterbrechung meines Weges, wenn ich über etwas stolpere; und diese Unterbrechung stellt mir eine Aufgabe, ob ich will oder nicht. Sie ruft: Beachte mich! Mach was mit mir! Und es ist weise, diese Aufgabe anzunehmen:
„Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu!” (Prediger 9,10)
– so sagt der biblische Weisheitslehrer, der den Blick auf die Erde richtet und was hier vor uns liegt. Diese biblische Lebensweisheit ist vermutlich oft ein gutes Motto, weil sie in zwei Richtungen blickt: erstens stellt sich immer die Frage, von wem die Aufgaben kommen, denen man sich im Leben zu stellen hat. In der Nachfolge Jesu blicke ich immer auch mit den Augen von Jesus auf das, was vor mir liegt und was mir zu tun vor die Hände kommt. Ohne Gott kann ich mir meine Lebensaufgaben nicht vorstellen. Und ein zweites freut mich zu lesen: es ist zu tun mit meiner Kraft. Und wenn die ausgeht, bekomme ich von woanders her neue Kraft. Oder die Aufgabe ist nicht von mir zu lösen – oder wenigstens nicht allein! Mir hat dieser Vers viel bedeutet. Er war am 29. April als Tageslosung gezogen und begleitet mich seitdem durch diese Zeit – weil sie auch noch kein Ziel zu kennen scheint und jeden Tag neue Aufgaben vor die Hände legt, über die man eher stolpert, als dass sie geplant sind. Und vielleicht motiviert er auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Aufgaben, die
an Sie herangetragen werden, mit neuer Kraft anzugehen!
Vikar Thomas Jäger

 

GLAUBENSBEKENNTNIS

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater,
 den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

  

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und er wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

 

PSALM 23

  1. Ein Psalm Davids.
    Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
     

  2. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
     

  3. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen.
     

  4. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
    denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
     

  5. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
    Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
     

  6. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
    und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
     

 

VATER UNSER

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

 

KONTAKT

Ev.-Luth. Kirchgemeinde – Pfarramt, Kirchgeldstelle und Friedhofsverwaltung

Ravensburger Platz 6 | 01640 Coswig | Tel.: (03523) 75894 | kg.coswig@evlks.de

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