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Ev.-Luth. Kirchgemeinde – Pfarramt, Kirchgeldstelle und Friedhofsverwaltung

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NÄCHSTE GOTTESDIENSTE

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Festgottesdienst mit Taufe

Peter-Pauls-Kirche Coswig

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Regionaler Familiengottesdienst auf der Bosel mit dem Posaunenchor

Boselgarten

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Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Abendmahl

Kirche Brockwitz

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Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Abendmahl

Peter-Pauls-Kirche

Mit Kirchenkaffee

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Gottesdienst

Peter-Pauls-Kirche

Pfarrer Quentin

Die Brockwitzer Gemeinde ist ganz herzlich nach Coswig eingeladen.

Uhr

Andacht zum Johannistag

Unterer Friedhof Brockwitz

Die Coswiger Gemeinde ist ganz herzlich nach Brockwitz eingeladen. Nach der Andacht gibt es ein Beisammensein im Pfarrgarten.

Uhr

Schuljahresabschlussgottesdienst

Peter-Pauls-Kirche

Die Brockwitzer Gemeinde ist ganz herzlich nach Coswig eingeladen.
 

GEISTLICHES WORT

Liebe Leserinnen und Leser,

viele Menschen sagen, dass wir in unruhigen Zeiten leben. Dem kann ich nicht wirklich widersprechen. Wir stehen unter einem ziemlichen Druck. Wir erleben, dass sich permanent irgendetwas ändert, dass altgewohnte Gewissheiten keinen Bestand haben. Das macht auch vor unserer Haustür, in Kirche und Gemeinde, nicht halt. Wir beschäftigen uns mit unserer neuen Struktur, mit dem Entstehen des neuen Kirchspiels. Wir erleben das harte Aufeinandertreffen unterschiedlicher Meinungen und Auffassungen über Glaubensfragen. Am Ende des Monats Februar werden wir (hoffentlich) eine neue Bischöfin oder einen neuen Bischof haben. Aber die Frage, wie die Christen unserer Landeskirche wieder zusammenfinden, wie man gemeinsam verschiedene Prägungen und Frömmigkeiten leben kann, ist damit noch nicht beantwortet. Mein Eindruck ist, dass wir sehr hilflos sind, wenn wir mit Meinungen ins Gespräch kommen (müssen), die sehr verschieden von der eigenen sind. Aber miteinander Reden ist notwendig.

Wir starten im Februar eine Reihe von monatlichen Gemeindeabenden, die auf die eine oder andere Weise helfen sollen, zu verstehen, was gerade viele Menschen bewegt, was sie (und uns) verstört und was man da tun kann. Im Februar geht es um die Frage „Wie wollen wir in Coswig leben?“; und wir reden mit kompetenten Partnern über konkrete Herausforderungen der Arbeits- und Lebenswelt in unserer Stadt. Im März wird uns Dr. Harald Lamprecht, der Weltanschauungsbeauftrage der Landeskirche einen Vortrag über populistische und rechte Strömungen in Kirche und Theologie halten. Im April soll dann, anlässlich seines 75. Todestages, der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im Blickpunkt stehen.

Ich glaube, dass uns solche Abende helfen können, in ein gemeinsames Gespräch zu finden. Wir sollten neben dem Gottesdienst noch einen gemeinsamen Punkt in der Gemeinde haben, an dem wir uns austauschen, Impulse erhalten und, wenn es sein muss, auch das Streiten und Aushalten verschiedener Ansichten lernen. Nach meiner festen Überzeugung ist das Kennzeichen von Kirche nicht, dass es in ihr nur eine richtige Auffassung gibt. In der Bibel finde ich ja auch oft Aussagen, die nicht deckungsgleich sind. Das Großartige ist, dass genau dann der Reichtum des Glaubens sichtbar wird, wenn solche Aussagen nebeneinander liegen. Wenn man erkennt, wie das eine das andere ergänzt. Und wenn man dann darüber mit andern ins Gespräch kommt.

Auch die so wunderbar in diese Zeit passende Jahreslosung wird uns das immer wieder ins Gedächtnis rufen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“. Dass wir in Zeiten stetiger Veränderungen leben, ist nicht nur schlimm. Weil wir dem vertrauen können, der die Zeit und die Welt in seiner Hand hat. Auch uns wenn das oft schwerfällt. Aber damit sind wir nicht allein – hier in Gemeinde und Kirche.

Ihr Pfarrer Christoph Gutsche

 

GLAUBENSBEKENNTNIS

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater,
 den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

  

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und er wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

 

PSALM 23

  1. Ein Psalm Davids.
    Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
     

  2. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
     

  3. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen.
     

  4. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
    denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
     

  5. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
    Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
     

  6. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
    und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
     

 

VATER UNSER

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.