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Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl

Peter-Pauls-Kirche Coswig

Pfarrer Gutsche

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Gottesdienst mit der Kantorei

Peter-Pauls-Kirche Coswig

Pfarrer Quentin

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Abendgottedienst

Pfarrhaus Brockwitz

Pfarrer Quentin

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Ökumenischer Gottedienst zum Weltgebetstag

Katholische Kirche, Jaspisstr.

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ABGESAGT – Gottesdienst zum Weltgebetstag

Pfarrhaus Brockwitz

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Gottesdienst mit Abendmahl und dem Posaunenchor

Peter-Pauls-Kirche Coswig

Pfarrer Gutsche

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ABGESAGT – Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrhaus Brockwitz

Pfarrer Gutsche

 

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GEISTLICHES WORT

Liebe Leserinnen und Leser des ZWEIKLANG,

das ist eine schöne Sommerbeschäftigung für viele: die Besichtigung einer historisch wertvollen Kirche. Das kann man an vielen Orten in vielen Ländern machen, das geht aber - gerade, wenn man in diesen Tagen nicht weit wegfahren kann - auch gut in der Heimat. Alte Kirchen strahlen eine große Faszination aus. Dabei kommt es nicht in erster Linie auf die Größe an. Natürlich beeindrucken hoch aufragende Säulen, große lichtdurchflutete Fenster wie in den gotischen Domen von Meißen oder Freiberg. Aber auch die kleinen Dorfkirchen erzählen vom Glaubensleben vergangener Jahrhunderte - und das, wie im Falle unserer  Alten Kirche, auf sehr bunte und hintergründige Weise. Das interessiert Menschen, auch wenn sie selbst gar keiner Kirche (mehr) angehören. Die Gebäude erzählen. Und man hört zu.

In der Anfangszeit des christlichen Glaubens haben die Menschen mit dem Wort „Kirche“ zunächst etwas anderes verbunden: kein Gebäude, sondern Menschen. Nichts Festes aus Stein, schon gar keine Prachtbauten. Sondern Christinne und Christen, die zusammenkommen, Gottesdienst feiern, sich untereinander und anderen helfen. Die in dem, was sie reden und tun, etwas von dem „Anderen“ zeigen, der sie gerufen und zusammengeführt hat. In den Anfängen war Kirche ein anderes Wort für Gemeinde, ein anderes Wort für „Gemeinsames Leben mit Jesus Christus“. Paulus konnte deshalb erinnern: „Ihr seid Gottes Bau.“ Und man traf sich, wo gerade Platz war: zuhause, auf einer Wiese oder in der Markthalle.

Mir geht das durch den Sinn, wenn ich an den Zustand unserer Kirche denke – der ‚verfassten‘ Kirche in unserem Land, in der man Mitglied ist und Steuern zahlt. Viele Menschen, so konnten wir gerade wieder lesen, verlassen sie. Die Gemeinden werden kleiner. Angst greift um sich, weil nicht klar ist, was das in Zukunft mit uns macht und wohin uns das führt. Eigentlich ist Kirche der Ort und die Heimat des Glaubens. Hier soll den Menschen ins Herz gelegt werden, was wirklich zählt im Leben. Ist diese Kirche jetzt kraftlos und leer? Allzu viele sagen: Ja. Rufen nach Reformen und neuen Angeboten. Ich glaube: am Ende – oder am Anfang? – sind wir die Kirche. Und nicht, weil wir etwas toll machen oder es uns so ausgesucht haben. Wir sind Kirche, weil Jesus Christus jeden einzelnen von uns dabei haben möchte, bei sich, in seiner Gemeinschaft.

"Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus." (1. Kor. 3,11)

Das ist Kirche. Wir sind das Bauwerk. Es gibt gute Gründe, das genau so zu glauben. Und zu entdecken, wie das gemeint sein könnte. Dazu helfen uns auch die Geschichten, die uns unsere Kirchgebäude erzählen.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Christoph Gutsche

 

GLAUBENSBEKENNTNIS

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater,
 den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

  

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und er wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

 

PSALM 23

  1. Ein Psalm Davids.
    Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
     

  2. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
     

  3. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen.
     

  4. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
    denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
     

  5. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
    Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
     

  6. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
    und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
     

 

VATER UNSER

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

 

KONTAKT

Ev.-Luth. Kirchgemeinde – Pfarramt, Kirchgeldstelle und Friedhofsverwaltung

Ravensburger Platz 6 | 01640 Coswig | Tel.: (03523) 75894 | kg.coswig@evlks.de

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