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Die Peter-Pauls-Kirche (Neue Kirche)

Infolge des industriellen Aufschwungs war die Bevölkerungszahl Coswigs zu Anfang des 20. Jahrhunderts auf 4700 angewachsen. Die alte Kirche war zu klein geworden, und so entstand in unmittelbarer Nähe die neue, größere Peter-Pauls-Kirche, die 1903 geweiht wurde. Die Leitung des Neubaus lag in den Händen des bedeutenden Architekten Woldemar Kandler. Sein wichtigster Partner war der Dresdner Historienmaler Ludwig Otto.
Die Kirche, mit ihrem das Stadtbild bestimmenden Turm, erstreckt sich von Süd nach Nord in der Achse der Johann-Sebastian-Bach-Straße.
Das anspruchsvoll gestaltete Hauptportal wird durch ein großes Sandsteinrelief geschmückt, das Jesu Einladung an die Mühseligen und Beladenen (Matth. 11, 28) darstellt. Der Chorraum ist der liturgisch und bildkünstlerisch besonders reich ausgestaltete Teil des Kirchengebäudes. Im Zentrum steht der Sandsteinaltar mit Marmoreinlagen. Eine besondere Kostbarkeit stellt der Taufstein aus Sandstein aus dem Jahre 1718 dar, die vorher in der Alten Kirche stand. Schwerpunkte der Wand- und Glasmalerei des Chorraums bilden der Triumphbogen und die großen Fenster.
Die gut restaurierte neue Kirche ist Hauptversammlungsort der großen rührigen Coswiger Gemeinde.

(Artikel: Coswig - Peter-Pauls-Kirche aus "Evangelische Kirchen in und um Meißen" Seite 11)